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Was bedeutet Dir Popularität?
Es ist eine angenehme Sache - hat aber auch ihre Schattenseiten .Man wird auch schnell mal irgendwo erkannt, wo man es vielleicht nicht will und dahingehend sollte man sich auch in der Öffentlichkeit immer so verhalten, daß man nicht negativ auffällt! (Uschi lacht!)
Aber im Grunde ist es eine tolle Sache, man muß aber auch damit rechnen, daß es nicht ewig anhält - in 20 Jahren kennen mich wahrscheinlich nicht mehr so viele!
Was wolltest Du als Kind werden?
Oh, das weiß ich gar nicht mehr, aber mit 11 Jahren, als ich mit Langlauf angefangen habe, wollte ich Weltmeisterin werden und dann mit 16 wollte ich Biathlonweltmeisterin werden! Das war damals schon mein Ziel. Aber einen speziellen Kindheitstraum hatte ich eigentlich nicht.
Auf welche Dinge bist Du stolz in Deinem Leben?
Auf meine Karriere bin ich schon stolz, die ist glaube ich so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt habe und ich denke, ich kann stolz drauf sein.
Ich bin eigentlich auf mein ganzes Leben bisher stolz, ich habe fast immer gute Zeiten gehabt.
Außerdem bin ich auf meine Familie stolz, denn mit denen komme ich gut klar, wir verstehen uns gut und das ist schön!
Was erwartest Du von Deiner Zukunft?
In erster Linie erhoffe ich mir Gesundheit, denn ohne Gesundheit ist das Leben nix. Außerdem wünsche ich mir Zufriedenheit. Eigentlich sollte mein Leben nur so weitergehen wie bisher, denn ich bin bisher sehr zufrieden mit meinem Leben, ich glaube man ist sehr reich, wenn man zufrieden ist und das, was man hat auch schätzen kann. Geld kann auch nicht helfen, wenn man nicht zufrieden ist.
Ich möchte natürlich auch später Familie haben, schön wären zwei Kinder. Das Glück zu zweit und dann vielleicht in der Familie, das erhoffe ich mir. Außerdem wünsche ich mir, daß es meiner Familie weiterhin so gut geht und ich einen halbwegs schönen Job haben werde. Zu erst einmal in der Bundesgrenzschutz, wo ich ja jetzt schon bin, und wenn ich dann mal Familie haben sollte, muß ich versuchen das zu verbinden. Was ich allerdings noch mal vorhätte, wäre ein bißchen in der Nachwuchsarbeit mitzuhelfen, die Kinder zu trainieren, und ich würde gern mal Langlaufkurse geben bei uns in Tux, das würde mir sehr viel Spaß machen. Es gibt sicherlich einige Leute, die Interesse hätten mal mit mir Langlaufen zu gehen oder sich im Langlauf weiterzubilden oder es lernen wollen. Da haben wir uns schon Gedanken drüber gemacht und könnten das vielleicht mal mit einem Freund von uns und auch mit dem Ludwig Gredler (österreichischer Biathlet) alles verbinden und realisieren.
Hast Du ein Lebensmotto?
Wer nichts riskiert, der kann nichts gewinnen!
Man muß immer irgendwo was investieren, damit man etwas ernten kann, das gilt in allen Lebenslagen, sei es in einer Beziehung, in Sport oder im Beruf.
Du bist Athletensprecherin, was genau sind Deine Aufgaben?
Athletensprecherin bin ich noch bis Olympia 2002, zusammen mit der Magdalena. Bei den Männern sind es übrigens Ricco Gross und Ole Einar Bjoerndalen.
Vor allem von den westlichen Ländern kommen einige Anfragen an uns, oder Anmerkungen, was man verbessern könnte, was verändert werden könnte und wir haben der IBU schon viele Vorschläge gemacht, was unbedingt geändert werden müßte. Passiert ist noch nicht sehr viel, aber das wird hoffentlich noch kommen! Zum Beispiel wenn es um die Wettkampfabfolge geht, wollen wir uns schon dafür einsetzen, daß wir nicht immer an drei Tagen hintereinander Wettkampf haben. Da haben wir schon ein bißchen Einfluß drauf, obwohl das Fernsehen natürlich hauptsächlich den Ton angibt.
Wir würden uns auch Umkleidemöglichkeiten im Zielraum wünschen, oder daß immer eine Erste Hilfe Abteilung in der Nähe ist. Solche Sachen sprechen wir dann der IBU gegenüber an.
Wie lange möchtest Du auf jeden Fall noch aktiv sein?
Mein Ziel ist auf jeden Fall bis zu den Olympischen Spielen 2002 und dann schauen wir mal weiter. Es hängt auch ein bißchen von der Leistung ab
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